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Kochen für den deutschen Fernsehpreis 2012


mit David Baillet und Dieter Müller
 
 à MMC Studios Köln


 

 

 

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Agadir 2008 

Pre-opening Robinson Club

Funf Sterne Hotel

Ende

 

 

 

 

 

 

 

 

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Djerba 2007

Aldiana

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fischfrau Brundhilde grüßt zum gepflegten Essen. Neckarbischofsheim: Das Schlosshotel bietet exklusives Ambiente

Rhein-Neckar-Zeitung / Nr. 20 Ausgabe 24.01.2002

Von Michael Endres

 

Ein neuer Stern am gastronomischen Himmel ist mit dem jüngst eröffneten Schlosshotel in Neckarbischofsheim bei sinsheim auf gegangen. Zwischen exklusivem Ambiente kann man nächtigen, feiern und speisen wie ein König. Harmonie und schlichte Eleganz das sind für Inhaber Ronald Gangfuß die herausragenden Merkmal des Schlosshotels.

 

Jede einzelheit der Austattung ist geschmackvoll aufeinander abgestimmt . Sorgfältig ist die Zusammenstellung der gedeckten Farben, der eigens entworfene Teppich ist eine sonderanfertigung. Wohin das Auge blickt dominiert das stilisierte Emblem der Fischfrau Brunhilde, der “ Prinzession von Schloss Neckarbischofsheim”. Der Sage nach lebt sie im Schlossteich und in lauen Sommernächten entsteigt sie dem Wasser und wandelt im park umher. Platz bietet das Schlosshotel mit 30 Zimmern und 60 Betten im Neu- wie liebevoll restaurierten Alltbau. Von außen ist das Gemäuer zwar alt , doch im Innern verbirgt sich neben Still und Atmosphäre auch viel High-Tech . Alle Zimmer haben selbstverständlich Internetanschluss, Dusche oder großzügig ausgestattetes Bad mit Mamorfliesen und größtenteils Holzparkettboden.

 

Bis zu 120 Gäste finden im lichtdurchfluteten Restaurant Platz und bei bedarf kann für private Feiern und Geschlossene Gesellschaften der Gastronomieraum abgeteilt werden. Die großzügige Terrasse mit direktem Zugang Schlosspark verfügt ebenfalls noch einmal über 96 Sitzplätze.

 

Inhaber Ronald Gangfuß hat das Hotelfach von der Pike auf gelernt und sich nach und nach empor gearbeitet. denn als “Kofferträger” fing der umtriebige fachmann 1988 in Dresden an und hat sich jetzt den Traum vom eigenen Hotel-Restaurant verwirklicht.

 

In der Küche regiert mit david Baillet ein anerkannter fachmann. er ist jung, charmant und Franzose. david Baillet ist ein wahrer Künstler der Küche. Seit Eröffnung des Schlosshotels Mitte vergangenen jahres kreiert der 32-Jährige wahre Gaumengenüsse für die Gaste.

 

Baillet Philosophie: Leben nach den sinnen und Verwendung nur bester, frischester Naturprodukte: Das Essen muss man geniessen, schmecken wieder lernen. Erst kürzlich zelebrierte er beim Europäischen kochfestival eine besondere Menüwahl. Dekoriert wurde David Baillet für seine künste in Dezember 1999 mit einer kochmütze , einer begehrten Auszeichnung in der Branche.

 

Vorspeisen und suppen gibt es zwischen 6 und 16 Euro, Hauptgerichte mit Beilagen vom Schwein, Rind und Wild beginnen ab 18 Euro. Was die freundliche Bedienung im Glas und auf Teller an den Tisch brachte , lag von der Preisgestaltung und der Kochleistung jenseits jeder Hausmannnskost. .Allein schon der appetitmacher Blattspinat in rieslingsauce mit einem gedünsteten Stück vom Lachs hob die Erwartung- eigentlicher Zweck der angenehmen übung- gleich in ansehliche Höhen. man ahnte schon, was gleich seine Bestätigung fand: Küchenmeister David Baillet versteht sich darauf, Speisen mit mediterranem Gusto zu präsentieren, Ein Genuss, der Leib und Seele streichelt.

 

Dezent, aber gekonnt gewürzt kam die zweite runde der Speisenfolge daher: Die Fasanenbrust mit “ Ströhkartoffeln” und zartem Speckmantel um ein beachtliches salatbouquet herumgelegt. Gerade die Hauptgerichte gefielen durch Zurückhaltung in der Würze zum Genuss ohne Reue. Besornders versucht der Küchenchef, alle Zutaten aus dem Kraichgau zu beziehen. Fleisch von Öko-Bauern und ausgesuchte Metzger gehören zum Kreis der Liefernten. Bei den Gewürzen ist David Baillet eigen: Sie Kommen alle aus seinem Mini Garten direkt vor der Schlossküche, sozusagen schnittfrisch auf den teller.

 

 

 

Bei den Weinen gibt sich das Schlosshotel Weltoffen. Neben Badischem Riesling und Schwarzriesling aus dem benachbarten württemberg weist die üppige Weinkarte edle Tropfen aus Frankreich, Südafrika oder kalifornien auf

 

           

Im Schloss Neckarbischofsheim wurde mit viel Liebe zum Detail ein außergewöhnliches hotel eröffnet / In der Küche steht ain Eurotoques-Chef

 

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Ausgabe vom 27.10.2001

Ressort AHGZ Regional Baden-Württemberg

 

 

Kraichgauer Schmuckkästchen

im Zeichen der Nixe

 

 

 

Im Schloss Neckarbischofsheim wurde mit viel Liebe zum Detail ein außergewöhnliches Hotel eröffnet / In der Küche steht ein Eurotoques-Chef

 

...........spiel von modernen Gemälden und Biedermeier-Repliken. Attratike tagungs- und Gruppenpauschalen schließen Kaffeepausen, Mittagessen und Abendmenümit ein.

 

In der Schlossküche sorgt sich derweil der französische Eurotoques-koch david Baillet ums wohl der Gaste. Auf der sonnigenTerrasse und im lichtdurchfluteten Restaurant wird eine französisch angehauchte Regionale küche zu durchweg erschwinglichen Preisen offeriert, die Weinkarte listet gut 30 verschiedene Tropfen. Ambitionierter Kalender umfasst Kulturevents für Gourmets, beispielsweise einen französischen Abend mit der Hamburger Chansonette Claudia Griseri, leckeren Advents-Brunch, überraschende nikolaus- Menüs und natürlich ein fulminantes kulinarisches Feuerwerk zum Jahresauklang...............................................

 

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Schlosshotel- mit David Baillet

internationalen Spitzenkoch verpflichtet

Ausgabe vom 12.09.2001 Ressort Rhein-Neckar-Zeitung

 

Ein langer Atem verschaffte schließlich doch viel Luft

Schlosshotel nach 20 Monaten Bauzeit offiziell der Bestimmung übergeben- mit David Baillet internationalen Spitzenkoch verpflichtet

..................Aber auch bei der Stadt Neckarbischofsheim für die tolle Aufnahme am Ort, der Volksbank Kraichgau für das Vertrauen und die beispielhafte Zusammenarbeit und den vielen Freunden, die Gangfuß unterstützen und geholfen haben seinen Traum zu erfüllen schloss er in seine Dankesworte mit ein.

Dass in Neckarbischofsheim nun ein Koch der Spitzenklasse verweilt, konnten die Gäste am faszinierenden Buffet erleben. David Baillet, Mitgleid der europäischen Union der Spitzenköche “ Eurotoques” erhielt höchstpersönlich von derm Präsidenten der Vereinigung ein Schriftliches Glückwunschschreiben übermittelt, der dem Spitzenkoch viel Erfolg bei seiner Arbeit wünsche mit dem Hinweis, dass er auch im Schlosshotel Neckarbischofsheim die europäische Ess- und Lebenskultur bewahren solle.

der Franzose, der mit seiner Kochkunst bereits mehrere nationale wie internationale Auszeichnungen einheimsen konnte ist nunmehr der “Herr über Töpfe und Pfannen im Schlossrestaurant. Wie Baillet versicherte wird er nicht nur ausschließlich die französischen Menüs auf den Speiseplan stellen, sondern wird sich in erster Linie der regionalen Küche widmen, wobei er die Zutaten für seine Kochkünste ausnahmslos aus der Umgebung beziehen wird...............................

 

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Gepflegte Gastlichkeit am Wandlitzsee

 

 

Ausgabe 24.09.2000 Ressort Berlin & Brandenburg.


 

 

Berliner Morgenpost 2000

Von Christian Wiegels

 

Gut trinken und essen am Wandlitzsee: das Küchenteam des Restaurants im  Seepark Kurhotel.

 

Der neue Orstkerne der Gemeinde Wandlitz (Barnim) ist leicht zu finden,  seine historische Mitte dagegen leicht zu verfehlen. Aber genau dort hinter der alten Dorfkirche stösst man bei der Suche nach gastronomischen Verführungskünsten auf einen der schönsten Flecken im Märkischen: Man durchquert das gefundene Gebäude zur Nordseite hin und geniesst den Blick  über einen gepflegten Park hinweg auf den Wandlitzsee. Das Restaurant DES Seepark Kurhotels lässt diesen schönen Ausblick leider nur dann zu, wenn man noch draussen sitzen kann. Der Gastraum jedoch befindet sich  entgegengesetzt gerichtet in einem einfachen Kastengebäude, das früher der  SED als Erholungsheim diente und im krassen Gegensatz zum Hotelneubau nach aussen hin ungewollt immer noch vergänglichen Charme verströmt. Im Inneren  des Hauses ist davon längst nicht mehr zu spüren: Die neue Einrichtung des  Restaurants vermittelt ganz gewollt gehobenen Anspruch.

 

Was die freundliche Bedienung im Glas und auf dem Teller  an den Tisch brachte, lag von der Preisgestaltung und der Kochleistung jenseits  jeder Hausmannskost. Allein schon das Amuse Bouche (gueule), eine  kostenloser Appetitmacher aus einem gedünsteten Stück vom Rotbarben, angelegt an Lauchgemüse, hob die Vorfreude- eigentlicher Zweck der angenehmen Übung - gleich in ansehliche Höhen. Man ahnte schon, was gleich seine Bestätigung fand: Küchenmeister David Baillet aus Frankreich, vom  renommierten Restaurant-Bewerter Gault Millau 2000 mit einer Kochmütze  ausgezeichnet, versteht sich darauf , Speisen mit mediterranem Gusto zu präsentieren.

 

Dezentn, aber gekonnt gewürzt kam die zweite Runde der Speisenfolge  daher: Die Pfifferlinge-Cremesuppe mit HaselnussklÖsschen ( 10,50 Mark) und die zart gebratene Geflügelleber in Balsamico, um ein beachtliches  Salatbouquet  herumgelegt ( 24,50 Mark). Auch die Hauptgerichte gefielen durch Zurückhaltung in der Würze. Selbst dem so genannten  Brandenburgteller , mit den Stücken vom Barnimer Aal in Mangoldmantel ,  auf Bernauer Schwarzbiersauce gereicht, mangelte es nicht an Eleganz (35,50 Mark). Den Genuss ohne jede Reue brachte die Maispoulardenbrust , gefüllt mit Kräuterquark, begleitet von Bandnudeln und gebratenen  Champignons und umhüllt mit einem feinen Brickteigmantel, der als Säckchen  geformt auch optisch einen gewissen Reiz ausübte (37,50 Mark).

 

Ein zu begrüssendes Konzept des Hause: Die Karte bietet ausreichend  gute offene Weine an. Der Berliner, der mit dem Pkw kommt, kann seinen Alkoholkonsum also den Notwendigkeiten des Autoverkehrs anpassen. Das heisst: Den Trollinger aus dem Württembergischen ( acht Mark), in Massen  geschlotzt , wie der Schwabe zu sagen pflegt, macht das Essen zu einem Hochgenuss.

 

Auch beim Nachtisch erlaubte sich die Küche keine Nachlässigkeiten. Das  Sorbet auf Erdbeersosse (14,50 Mark) und das Nougat-Parfait an  Pfirsichsosse (13 Mark) waren Kunst- und Naschwerk in einem. Fast zu schön zum Anschauen, eigentlich zu schade, es zu essen. Alles in allem: Man was zufrieden und verliess,an Lieb und Seele gestreichelt, einen angesichts der überraschend wenigen Gäste offenbar noch relativ unbekannten Ort, der  jedenfalls zur baldigen Wiedereinkehr animierte.

 

           

 

 

* Kocht am liebsten mit Fantasie aus dem Bauch heraus Ausgabe vom 20.06.2000 Ressort Ost

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* Tagesspiegel 06.2000 Berlin

 

Brandenburgs Gastronomie

Außenseiter und Spitzenreiter auf dem flachen Land

 Wo die Köche ganz vom Wohlwollen der Berliner leben


 

 

 

 

Es gibt Grund genug, von Brandenburg aus neidisch in den Norden zu blicken, wo zwar keine kulinarische Revolution stattfindet, aber doch steter Fortschritt. Kein Wunder, denn droben gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Touristen, die zumindest in der Hauptsaison den Laden am Laufen halten. Die brandenburgische Gastronomie dagegen ist immer noch ganz und gar auf das Wohlwollen der Berliner angewiesen. Zu Pfingsten können sie es zeigen, sofern sie wissen, wohin.

 

 

Wohin? Um die schönste kulinarische Steigerung in Berlins Nähe zu besichtigen, müssen wir den Begriff der Nähe etwas dehnen, nach Sachsen-Anhalt. Die Küche von Schloss Storkau, einem idyllisch an der Elbe gelegenen Anwesen, hat sich in knapp drei Jahren auf ein erstaunliches Niveau gelupft.

Das liegt zum einen am Können des Küchenchefs Hendrikus Brune, zum anderen daran, dass er vom hauseigenen Gutshof Produkte in höchster Qualität bezieht: Obst, Gemüse, Butter, herrliche Kartoffeln, Charolais-Rindfleisch, Geflügel ... Eine Autarkie, die fast schon an den legendenumwobenen belgischen "Scholteshof" erinnert, wenn die Küche dort auch gewiss experimenteller arbeitet. Dennoch: Spargelparfait mit Kaviar und saftigem Hummerschwanz, locker-schaumig gefüllte Kartoffelravioli mit gebratenen Pilzen, Rehbock aus den Elbauen mit Wacholder-Sabayon, meeresfrischer, im Ganzen gebratener Seeteufel auf Ratatouille - wir konnten keinen Schwachpunkt feststellen, zumal auch die im Prinzip sehr simplen Desserts wegen der vorzüglichen Zutaten bestachen. Hier stimmt sogar das Vanilleeis.

Zurück nach Brandenburg. Droben am Neuruppiner See backen sie kleinere Brötchen, die dennoch recht gut schmecken. Das Seeschlösschen in Wustrau, ein geschmackvoll mediterran eingerichtetes Hotel mit kleiner Seeterrasse, bietet stilistisch angepasste Küche, die noch besser wäre, wenn nicht da und dort immer wieder Vorgefertigtes auf den Teller käme, etwa ein Gemüsestrudel mit echtem Iglo-Gemüse. Dennoch stimmt das Gesamtbild bei phantasievollen Vorspeisen und kompetent zubereiteten Klassikern wie dem gratinierten Lammrücken und den akkurat gegarten Fischen, vor allem angesichts der vernünftigen Preise - wie ja überhaupt in Brandenburg generell sehr vorsichtig kalkuliert wird.

Dies trifft auch für das beliebte und ziemlich turbulente Hotel am See in Sommerfeld zu, wo sich auch schon die Hertha-Fußballer in Klausur begeben haben. Trotz der relativ abgeschiedenen Lage ist hier immer was los, und Ästheten modernen Zuschnitts werden zweifellos die Flucht ergreifen, sobald sie der Einrichtung ansichtig werden, die Plastikfrösche auf Leuchtern, einen Brunnen mit Meerjungfrau, pseudoklassizistische Kanten und wüstes Jugendstilgekröse zu einem ganz eigenen Katastrophenstil vereint. Das Essen, biedere Bürgerkost überwiegend, macht sich, wenn auch immer noch die eine oder andere Wolke von Fertigwürze durch den Saal zieht.

Ganz anders das Seepark-Kurhotel in Wandlitz, das über ein Riesengrundstück am wahrscheinlich klarsten See der Region verfügt. Der Küchenchef David Baillet ist Franzose, was sich in gut gemachten, recht authentisch französischen Gerichten mit viel Kräutern und Olivenöl niederschlägt - auch eine vorzügliche Gänseleberpastete gibt es hier zu kosten. Doch nicht immer hält die Speisekartenpoesie der Realität stand, wie sich an knallharten, offenbar aufgetauten Fischstücken zeigte, die den schönen Namen "Nage von Steinbutt und Rotbarbe" trugen. Ob der Hotelstrand auch für Restaurantgäste offen ist? Nehmen Sie die Badehose einfach mit. Auch in Wandlitz, bürgerlich-gemütlich und ein gutes Stück über dem Durchschnitt der Region: Das Domizil, wo Franz Scharenberg, einst Gründungs-Küchendirektor im Berliner Grand-Hotel am Herd steht und eine gute Fischsuppe, zarten Fasan auf Sauerkraut oder Erdbeergratin kocht.

Über Schloss Hubertushöhe, das noble Hotel auf dem Traumgrundstück am Storkower See, ist hier und anderswo schon alles Nötige gesagt worden. Deshalb nur ein knapper Hinweis darauf, dass die Küche Kurt Jägers nach unserer sowie übereinstimmender Meinung aller Restaurantführer in Brandenburg mit weitem Abstand an der Spitze liegt. Hervorragende Weine, angemessen hohe, aber nicht überzogene Preise.

Nicht weit entfernt liegt der Kempinski Sporting Club in Bad Saarow, wo man von derlei Kontinuität bislang nur träumen kann. Das Haus hat inzwischen ein bisschen Patina angesetzt, und das bekommt ihm. Bei unserem letzten Besuch war zudem der Service ausgesprochen freundlich und hilfsbereit und offen für Sonderwünsche; die Tische im "Lakeside" waren auch draußen auf der Terrasse elegant gedeckt. Es scheint, dass sich anfängliche Anfälle von Snobiety inzwischen zugunsten einer pragmatischen Gästewerbung gelegt haben. Natürlich darf man auch hier keine exaltierten Experimente erwarten, dafür eine lustige Gratwanderung zwischen brandenburgischer Deftigkeit und gehobener Hotelküche, die niemanden groß vergrätzen will. Zur Deftigkeit zählt Großmutters Sonntagsbraten, in unserem Falle vom Kalb, nicht mal zäh und mit einer Sauce, die, um dem Titel Ehre zu geben, erheblich mehlpampiger hätte sein können. Der Spargel war gut geschält, der sehr schöne Zander begleitet von derzeit gerade schicken Gemüsechips. Für 20 bis 30 DM kann man schon etwas Ordentliches bekommen, aber mit Getränken und allem Drumherum kann sich auch leicht eine kräftigere Rechnung aufhäufen.

Dem Hotel Residenz in Motzen merkt man schon an der Atmosphäre an, wie gut geführt es ist. Von Jahr zu Jahr lassen sich Verbesserungen beobachten. Inzwischen gibt es dort anspruchsvolle Kulturprogramme, einen mit Ayurveda ausgebauten Wellnessbereich - und eine neue Terrassengestaltung. So lässt sich nun der herrliche Blick über Baumwipfel und See von schweren, bequemen Holzmöbeln aus genießen. Die Küche arbeitet zuverlässig auf gehobenem Niveau und setzt einen Schwerpunkt auf regionale Spezialitäten in einer modernen, leichten Interpretation. Für ein so golfplatznahes Restaurant ist das wagemutig, denn Golfer haben oft einen stockkonservativen, deftigen Geschmack. Auf Anfrage gibt es Motzener Fische im Ganzen am Tisch filetiert. Für den kleineren Hunger hält das Haus Wildbarsch unter der Kräuterkruste mit Pestognocchi bereit oder Sülze vom Tafelspitz. Hauptgerichte kosten in den 20ern bis knapp über 30 DM. Dazu gibt es eine vernünftige Auswahl offener Weine.

Eher für den rustikalen Geschmack eignet sich das Landrestaurant Waldblick in Lüdersdorf, das uns vor allem deshalb aufgefallen ist, weil es beim Landeswettbewerb seit Jahren immer wieder zum besten Landgasthof Brandenburgs gewählt wird. Das ist indessen eher ein Zeichen der Not, denn hier befindet sich die Küche kulinarisch ungefähr im Jahre 1968 und decken vielversprechende Ansätze mit einer Lawine von essbarem Nippes zu. Wer ein wenig sucht, findet aber beispielsweise sehr gelungene Suppen und gute Wildschweinmedaillons. Preisgünstig.

Nichts als uneingeschränktes Lob verdient hingegen der edle Vierseithof in Luckenwalde. Küchenchef Dieter Kobusch hat sich kontinuierlich gesteigert und zählt nun zu den, sagen wir, vier Besten im Land. Ob fette, saftige Riesengarnelen mit Gemüsesalat, Zander auf Spargel, die Kombination von Kalbsfilet und Bries oder die vorzüglichen Kaninchenvariationen, die berechtigte Stern-Ambitionen erkennen lassen, nicht erst zu reden von den gleichrangigen Desserts und der ebenso freundlichen wie aufmerksamen Bedienung - hier stimmt alles. Schade, dass weit und breit kein See zu finden ist, aber die gemütliche Terrasse auf dem Innenhof ist ja auch was wert.

Etwas außerhalb in Wildenbruch liegt ein weiterer Klassiker für hungrige Radler. In der Linde herrschte schon früh ein gesundes Ökobewusstsein. Hier darf man sich auf selbstgebrannten Obstler und Fleisch von garantiert handgestreichelten Tieren freuen: Das Landleben hat auch auf gutem Niveau Höhen und Tiefen.

 

 

 

 

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 Französischer Gourmet-Koch

aus Wandlitz ausgezeichnet

 

Ausgabe vom 24.12.1999

Ressort Berlin

Berliner Morgenpost 1999

 

pld Wandlitz - Dass ein Koch eine Kochmütze trägt, ist normal. Dass er aber noch eine vom Restaurantführer Gault Millau erhält, bedarf mehr als  nur guten Kochens. Eine solche Auszeichnung erhielt kürzlich der Franzose David Baillet, Küchenchef im Seepark kurhotel am Wandlitzsee. Dessen Küche erhielt nämlich 13 von 20 möglichen Punkten und gehört damit zu den gefragtesten Köchen. Dabei arbeitet er erst ein dreiviertel Jahr   unter Wandlitzer Adresse.

 

Zehn Millionen Mark investierte ein privater Betreiber in den Umbau des  früheren SED-Ferienheimes. 20 Mitarbeiter und drei Köche sorgen seit zwei Jahren dafür, dass sich der Gast hier wohl fühlt. Die Kochkunst von David  Baillet entspringt seiner lebensjahenden, sinnlichen Freude und dem  Kreativen Umgang mit frischen Naturprodukten. Als Mitgleid von Eurotoques,  der Euröpaischen Union der Köche, ist der Köche, ist er den hohen Standards seiner Kunst verpflichtet.

 

 

 

 

 

 

Dazu zählen die Verwendung frischer und hochwertiger Lebensmittel sowie  die Beachtung Kulinarischer und regionaler Tradition des guten Kochens. So ist das Zanderfilet im Nori-Silver-Blatt mit frischen Steinpilze ein  echter Geheimtipp. 

 

 

 

 

           

 

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Postdam

Kochmützen für 12 Restaurants in Brandenburg

Ausgabe 03.12.1999

 

Berliner Morgenpost 1999

 


dpa Postdam- Zwölf  Brandenburger Restaurants bekommen eine  Kochmütze des Restaurantführers Gault Millau. Die anonymen Testesser vergaben in den Häusern für das kulinarische Angebot mindesten 13  von  20 möglichen Punkten. Der ostdeutsche Spitzenkoch ist Kurt Jäger vom Restaurant Windspiel im Schloss  Hubertushöhe in Storkow. Er  erhielt nach Angaben vom Donnerstag 17 Punkte. 15 Punkte wurden an die  Küchenchefan die Küchenchefs Zur Bleiche in Burg und  C+W Gourmet in Eichwalde vergeben . 14 Punkte gingen an den Vierseithof in Postdam .


Zu den Ausgezeichneten gehören auch Juliette und Waage in  Postdam, Bistro Arcade und Mephisto in Cottbus, Zum goldenen Hahn in  Finsterwalde sowie Seehotel Waldfriede in Wendisch Rietz und Seepark-Hotel im Wandlitz. In dem jährlich  erscheinenden Restaurantführer waren 21  Brandenburger und weitere 1293 deutsche Restaurants bewertet worden.

 

           

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Frankreich ins Haus gebracht

Orangerie am Theater. Magdeburg

   Ausgabe 1998 Allgemein Hotel Gaste Zeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

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Kikkoman Master International

Restaurant Glockenbach in München Ausgabe 1997 Allgemein Hotel Gaste Zeitung

 

 

 

 

 

 

 

           

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* Meisterschuss das königliche Gemüse Spargelrezepte vom Französischer Küchenchef des Schwetzinger Romantik Hotels Löwe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

 

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* Romantik Hotel Löwe in Schwetzingen.

Wo Europa auf der Zunge zergeht beim Köche-

Symposium in Schwetzingen Funkelten

wieder neun Stern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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* Eine Sinfonie für Zunge und Gaumen. Die gourmets der Region vereint beim .13 Schwetzingen “Koch-Symposium”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

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 Romantik Hotel “Zur Oberen Linde”

in Oberkiche/ Freiburg

Nach Lieblingsrezepten gekocht

Erlös des Küchenfestes in der Oberen Linde

geht an Kinderkrebsklinik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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